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Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich je negativ über Homöopathie oder Globuli geäussert hätte. Ich glaube, ich habe das nicht. Aber ich gebe zu, ich war zumindest skeptisch.

Immer mal wieder sind mir Artikel vor die Augen gekommen, die ein negatives Bild von dieser Alternativen Medizin gezeichnet haben. Wenn sie sie nicht sogar als Scharlatanerie in den Boden rammten. Und es verunsicherte mich.

 

Ich wusste stets, dass es viel mehr im Leben gibt, als unsere Gesellschaft offen ist zu erfahren, zu akzeptieren. Ich hatte schon immer das Bedürfnis danach, zu verstehen. Ich wollte das verstehen, was meine Augen nicht zu sehen vermögen. Und ich wollte die Geheimnisse des Lebens lüften.

Engstirnigkeit und Verbohrtheit sind mir zu eng. Mein Freund ist die Neugier, und deshalb tat ich es mir auch immer wieder an, diese voreingenommenen, teils sogar manipulativen Artikel zu lesen … in der Hoffnung auf eine neue, kleine Information; einen neuen, kleinen Impuls. Etwas, dass ich bis dato noch nicht wusste.

 

Und so lernte ich über die Jahre dazu.
Irgendwann hatte ich dann die Gelegenheit über eine Freundin eine homöopathische Hausapotheke zu erwerben. Ich hatte gerade meinen Jahresbonus ausgezahlt bekommen, und wollte mir etwas Sinnvolles kaufen. Irgendwie dachte ich damals, eine homöopathische Hausapotheke zu haben, kann ja nicht schaden. Also schlug ich zu.

Ich weiss nicht, wie viele Jahre seit dem Erwerb vergangen waren. Vielleicht zwei oder drei.
Das Etui mit geschätzt 120 Globuli-Röhrchen stand unberührt und unbeachtet im Schrank.

 

Eines Tages, es war Abends, so gegen halb zehn. Ich hatte Zahnschmerzen.
Ich wusste, langsam musste ich etwas unternehmen. Es passte wirklich schlecht in meine vollen Tage, mir einen Termin beim Zahnarzt geben zu lassen. Abgesehen davon, Termine waren schwer zu kriegen und mir stand eine stundenlange Warterei im Wartezimmer bevor. Ich zögerte.
Als Aktion an diesem Abend beschloss ich, mir einen Salbeitee zu kochen. Salbei, so dachte ich, ist so ein tolles Hausmittel … vielleicht vermag es ja auch meine Zahnschmerzen etwas zu lindern.

Das war aber leider eine ganz, ganz schlechte Idee.

Wie aus dem Nichts potenzierte sich mein Zahnschmerz. Der Schmerz schoss durch mich hindurch mit einer Urgewalt … die Tränen schossen direkt danach ein. Und in diesem Moment verstand ich die Bedeutung der Redewendung: “Vor Schmerzen die Wände hochgehen können”.
Es war grauenvoll.
In diesem Augenblick – in diesem einen langen, entsetzlichen Augenblick – wusste ich instinktiv, jetzt würde ich mir gleich ein Taxi rufen und mich in die Notaufnahme des Spitals bringen lassen. Irgendwie mussten die mir helfen. Die Pein war unerträglich.

Ich griff schon nach meinem Handy, da kam mir noch der Gedanke es erst mit Homöopathie zu versuchen. Es würde mich nichts kosten, ausser dem Versuch.
Also suchte ich eines meiner beiden Homöopathie-Ratgeber aus dem Buchregal, suchte nach den relevanten Symptombeschreibungen und fand was helfen sollte: Hypericum.

Meine Hausapotheke hatte das.
Ich liess die Globuli in meine Hand rollen, holte Luft und warf sie mir alle mit einmal in den Mund.
Und da war wie ein Ton in meinen Ohren: es machte zischschschsch! … wie wenn man Wasser auf Feuer gibt … und es war vorbei. Der Schmerz war von einer Sekunde auf die andere vollständig weg.
Dieses Gefühl … wenn der Schmerz nachlässt … war unbeschreiblich schön und sowas von befreiend. Es war eine Offenbarung! Der Schmerz war von Hundert auf Null, und ich stand da … aufgelöst in Staunen und Dankbarkeit.

5 kleine Globuli waren in der Lage eines der intensivsten Schmerzerlebnisse die ich je hatte, im Bruchteil einer Sekunde zu neutralisieren. Ich fand es unglaublich.

 

An dem Abend erinnerte ich mich noch an diese vielen Artikel, die mich so skeptisch haben werden lassen. Und ich schwor, ich würde nie wieder ein böses Wort über Homöopathie sagen. Ich glaube ich hatte es eh nie, aber dieses Erlebnis hat mich überzeugt.

 

Sie scheint so simpel zu sein, diese Medizin. Aber sie funktioniert.
Egal, was Interessenvertreter hier und dort einen glauben lassen wollen.

 

Vor Schmerz die Wände hochgehen zu können, ist ein Zustand, den man niemandem wünschen mag. Es ist ein Zustand von vollständigem Kontrollverlust und nahe am Wahnsinn sein. Wenn ein paar Globuli das für mich beenden konnten, was sonst kann Homöopathie noch?

 

Ich halte es für eine wirklich kluge Idee, Neugier zu kultivieren und uns von diesem negativen Geplapper nicht allzu vereinnahmen zu lassen.
Meine Erfahrung war eine Gnade. Ich weiss das sehr wohl zu schätzen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich je negativ über Homöopathie oder Globuli geäussert hätte. Ich glaube, ich habe das nicht. Aber ich gebe zu, ich war zumindest skeptisch.

Immer mal wieder sind mir Artikel vor die Augen gekommen, die ein negatives Bild von dieser Alternativen Medizin gezeichnet haben. Wenn sie sie nicht sogar als Scharlatanerie in den Boden rammten. Und es verunsicherte mich.

 

Ich wusste stets, dass es viel mehr im Leben gibt, als unsere Gesellschaft offen ist zu erfahren, zu akzeptieren. Ich hatte schon immer das Bedürfnis danach, zu verstehen. Ich wollte das verstehen, was meine Augen nicht zu sehen vermögen. Und ich wollte die Geheimnisse des Lebens lüften.

Engstirnigkeit und Verbohrtheit sind mir zu eng. Mein Freund ist die Neugier, und deshalb tat ich es mir auch immer wieder an, diese voreingenommenen, teils sogar manipulativen Artikel zu lesen … in der Hoffnung auf eine neue, kleine Information; einen neuen, kleinen Impuls. Etwas, dass ich bis dato noch nicht wusste.

 

Und so lernte ich über die Jahre dazu.
Irgendwann hatte ich dann die Gelegenheit über eine Freundin eine homöopathische Hausapotheke zu erwerben. Ich hatte gerade meinen Jahresbonus ausgezahlt bekommen, und wollte mir etwas Sinnvolles kaufen. Irgendwie dachte ich damals, eine homöopathische Hausapotheke zu haben, kann ja nicht schaden. Also schlug ich zu.

Ich weiss nicht, wie viele Jahre seit dem Erwerb vergangen waren. Vielleicht zwei oder drei.
Das Etui mit geschätzt 120 Globuli-Röhrchen stand unberührt und unbeachtet im Schrank.

 

Eines Tages, es war Abends, so gegen halb zehn. Ich hatte Zahnschmerzen.
Ich wusste, langsam musste ich etwas unternehmen. Es passte wirklich schlecht in meine vollen Tage, mir einen Termin beim Zahnarzt geben zu lassen. Abgesehen davon, Termine waren schwer zu kriegen und mir stand eine stundenlange Warterei im Wartezimmer bevor. Ich zögerte.
Als Aktion an diesem Abend beschloss ich, mir einen Salbeitee zu kochen. Salbei, so dachte ich, ist so ein tolles Hausmittel … vielleicht vermag es ja auch meine Zahnschmerzen etwas zu lindern.

Das war aber leider eine ganz, ganz schlechte Idee.

Wie aus dem Nichts potenzierte sich mein Zahnschmerz. Der Schmerz schoss durch mich hindurch mit einer Urgewalt … die Tränen schossen direkt danach ein. Und in diesem Moment verstand ich die Bedeutung der Redewendung: “Vor Schmerzen die Wände hochgehen können”.
Es war grauenvoll.
In diesem Augenblick – in diesem einen langen, entsetzlichen Augenblick – wusste ich instinktiv, jetzt würde ich mir gleich ein Taxi rufen und mich in die Notaufnahme des Spitals bringen lassen. Irgendwie mussten die mir helfen. Die Pein war unerträglich.

Ich griff schon nach meinem Handy, da kam mir noch der Gedanke es erst mit Homöopathie zu versuchen. Es würde mich nichts kosten, ausser dem Versuch.
Also suchte ich eines meiner beiden Homöopathie-Ratgeber aus dem Buchregal, suchte nach den relevanten Symptombeschreibungen und fand was helfen sollte: Hypericum.

Meine Hausapotheke hatte das.
Ich liess die Globuli in meine Hand rollen, holte Luft und warf sie mir alle mit einmal in den Mund.
Und da war wie ein Ton in meinen Ohren: es machte zischschschsch! … wie wenn man Wasser auf Feuer gibt … und es war vorbei. Der Schmerz war von einer Sekunde auf die andere vollständig weg.
Dieses Gefühl … wenn der Schmerz nachlässt … war unbeschreiblich schön und sowas von befreiend. Es war eine Offenbarung! Der Schmerz war von Hundert auf Null, und ich stand da … aufgelöst in Staunen und Dankbarkeit.

5 kleine Globuli waren in der Lage eines der intensivsten Schmerzerlebnisse die ich je hatte, im Bruchteil einer Sekunde zu neutralisieren. Ich fand es unglaublich.

 

An dem Abend erinnerte ich mich noch an diese vielen Artikel, die mich so skeptisch haben werden lassen. Und ich schwor, ich würde nie wieder ein böses Wort über Homöopathie sagen. Ich glaube ich hatte es eh nie, aber dieses Erlebnis hat mich überzeugt.

 

Sie scheint so simpel zu sein, diese Medizin. Aber sie funktioniert.
Egal, was Interessenvertreter hier und dort einen glauben lassen wollen.

 

Vor Schmerz die Wände hochgehen zu können, ist ein Zustand, den man niemandem wünschen mag. Es ist ein Zustand von vollständigem Kontrollverlust und nahe am Wahnsinn sein. Wenn ein paar Globuli das für mich beenden konnten, was sonst kann Homöopathie noch?

 

Ich halte es für eine wirklich kluge Idee, Neugier zu kultivieren und uns von diesem negativen Geplapper nicht allzu vereinnahmen zu lassen.
Meine Erfahrung war eine Gnade. Ich weiss das sehr wohl zu schätzen.

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