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Kürzlich las ich auf ZEIT Online einen Artikel von einem jungen Backpacker, der sein verstörendes Aufeinandertreffen mit einem „Verschwörungstheoretiker“ während eines Hostel-Aufenthalts in einem Artikel zu verarbeiten suchte.

Es hatte ihn echt auf dem falschen Fuss erwischt!
Mitten im Urlaub, nichtsahnend, dort wo man abschalten will … und dann ist man schon wieder mit Fake-News-Alarm konfrontiert!

Zu allem Übel, wusste er nicht, wie er sich verhalten sollte. Politisch korrekt verhalten sollte, besser gesagt.
Sein Schweigen wurde ihm als schwach ausgelegt.
Für einen Schlagabtausch, hingegen, fehlte ihm das richtige Hintergrundwissen.

So überlegte er nun was zu machen sei.
Sein Geschichtswissen war etwas rudimentär. Das gestand er sich selber ein.
Seine hilfesuchenden Blicke zu anderen Zuhörern brachten keinen Beistand. Er war auf sich allein gestellt.

Was nun?

Er ärgerte sich.
Er wusste sich nicht zu wehren.
Und doch wusste er, was die politisch korrekte Haltung sei. Nur, er kriegte sie nicht zu fassen.
Er war in dieser Konversation unterlegen. Und es wurmte ihn.

Was soll man machen, wenn man doch „weiss“, was richtig ist … aber dieses „Richtige“ nur noch dogmatisch verteidigen kann?

Eine schwierige Situation!

 

☆ ☆ ☆ ☆ ☆

 

Zurück in Deutschland, beschäftigte ihn dieses Thema immer noch.
Es hielt ihn sogar so im Zaum, dass er sich schliesslich an eine Organisation wandte, und um Verhaltensempfehlungen bat.

Natürlich half ihm diese liebe Organisation mit Vorgaben aus, was er zu denken und zu sagen hätte.

 

Und genau dazu sind diese lieben Organisation ja auch da. Um uns zu sagen, wie wir zu denken und wie wir uns zu verhalten haben, damit wir „konform“ sind. Stromlinienförmig. Unauffällig. Unhörbar. Unantastbar. Unsichtbar.

 

 

„Erinnerst Du Dich wer Du warst, bevor die Welt Dir erzählt hat, wer Du sein sollst?“

 

☆ ☆ ☆ ☆ ☆

 

Ja, es ist verstörend, wenn wir das erste Mal damit konfrontiert werden, dass auch wir dem ausgesetzt sein können, das da so unorthodox sich Gehör verschafft.

Es ist einfacher, in der Masse mitzuschwimmen, und Augen und Ohren zu verschliessen. So nach dem Motto: Geht mich nichts an! Ist weit weg! Ich habe andere Probleme! Vielleicht morgen!

Aber ja, es ist eigentlich auch total gemein.
Überall wird man gewarnt, dass an unserem Konstrukt der Realität gesägt wird.
Aber wenn dann tatsächlich jemand kommt und daran Hand anlegt, ist es eine ganz andere Geschichte.

 

☆ ☆ ☆ ☆ ☆

 

Das, was wir denken was Realität ist, ist ein arg kompliziertes Ding!
Es ist persönlich. Und unpersönlich.
Es ist aber auch kollektiv.

Realität hängt von der Wahrnehmung ab. Zu 100%.

Überrascht?

Und jetzt?

 

 

 

 

Kürzlich las ich auf ZEIT Online einen Artikel von einem jungen Backpacker, der sein verstörendes Aufeinandertreffen mit einem „Verschwörungstheoretiker“ während eines Hostel-Aufenthalts in einem Artikel zu verarbeiten suchte.

Es hatte ihn echt auf dem falschen Fuss erwischt!
Mitten im Urlaub, nichtsahnend, dort wo man abschalten will … und dann ist man schon wieder mit Fake-News-Alarm konfrontiert!

Zu allem Übel, wusste er nicht, wie er sich verhalten sollte. Politisch korrekt verhalten sollte, besser gesagt.
Sein Schweigen wurde ihm als schwach ausgelegt.
Für einen Schlagabtausch, hingegen, fehlte ihm das richtige Hintergrundwissen.

So überlegte er nun was zu machen sei.
Sein Geschichtswissen war etwas rudimentär. Das gestand er sich selber ein.
Seine hilfesuchenden Blicke zu anderen Zuhörern brachten keinen Beistand. Er war auf sich allein gestellt.

Was nun?

Er ärgerte sich.
Er wusste sich nicht zu wehren.
Und doch wusste er, was die politisch korrekte Haltung sei. Nur, er kriegte sie nicht zu fassen.
Er war in dieser Konversation unterlegen. Und es wurmte ihn.

Was soll man machen, wenn man doch „weiss“, was richtig ist … aber dieses „Richtige“ nur noch dogmatisch verteidigen kann?

Eine schwierige Situation!

 

☆ ☆ ☆ ☆ ☆

 

Zurück in Deutschland, beschäftigte ihn dieses Thema immer noch.
Es hielt ihn sogar so im Zaum, dass er sich schliesslich an eine Organisation wandte, und um Verhaltensempfehlungen bat.

Natürlich half ihm diese liebe Organisation mit Vorgaben aus, was er zu denken und zu sagen hätte.

 

Und genau dazu sind diese lieben Organisation ja auch da. Um uns zu sagen, wie wir zu denken und wie wir uns zu verhalten haben, damit wir „konform“ sind. Stromlinienförmig. Unauffällig. Unhörbar. Unantastbar. Unsichtbar.

 

 

„Erinnerst Du Dich wer Du warst, bevor die Welt Dir erzählt hat, wer Du sein sollst?“

 

☆ ☆ ☆ ☆ ☆

 

Ja, es ist verstörend, wenn wir das erste Mal damit konfrontiert werden, dass auch wir dem ausgesetzt sein können, das da so unorthodox sich Gehör verschafft.

Es ist einfacher, in der Masse mitzuschwimmen, und Augen und Ohren zu verschliessen. So nach dem Motto: Geht mich nichts an! Ist weit weg! Ich habe andere Probleme! Vielleicht morgen!

Aber ja, es ist eigentlich auch total gemein.
Überall wird man gewarnt, dass an unserem Konstrukt der Realität gesägt wird.
Aber wenn dann tatsächlich jemand kommt und daran Hand anlegt, ist es eine ganz andere Geschichte.

 

☆ ☆ ☆ ☆ ☆

 

Das, was wir denken was Realität ist, ist ein arg kompliziertes Ding!
Es ist persönlich. Und unpersönlich.
Es ist aber auch kollektiv.

Realität hängt von der Wahrnehmung ab. Zu 100%.

Überrascht?

Und jetzt?

 

 

 

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