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Münchner Sicherheitskonferenz. 17. Februar 2018

99 Kriegsminister. Streichholz. Und Benzinkanister.

+++  Äusserst fragile Sicherheitslage weltweit  +++
+++  Brandgefährliche Eskalation in Sachen Nordkorea  +++
+++  Akute Kriegsgefahr rund um Syrien  +++

Hielten sich für schlaue Leute.

+++  „Viele Wortbeiträge wirkten wie ein Aneinandervorbeireden der Mächtigen.“ +++

Witterten schon fette Beute.

+++  „So bestehen die USA auf der Entwicklung kleinerer Atomwaffen als Vorsichtsmassnahme gegen die Aufrüstung Russlands.“ +++

Hielten Krieg und wollten Macht.

+++  Chinas Führungsanspruch und Russlands Machtbewusstsein  +++
+++  Nationalismus, Protektionismus und Populismus  +++

Sie sagen, es sei die grösste internationale Tagung zu geostrategischen und militärischen Fragen.
Hunderte Sicherheitspolitiker, Militärs und Rüstungsindustrielle nehmen teil.

Dramatische Worte in diesem Spiegel-Artikel. Wer bis jetzt noch keine Angst um unsere Zukunft bekommen hat, könnte sie jetzt endlich bekommen haben. Aber eigentlich sind wir ja alle schon mehr oder weniger fassungslos, seit das wichtige Amt des US-amerikanischen Präsidenten von einem psychisch debilen Sexisten, Rassisten und pathologischen Lügner in seiner Würde in Grund und Boden gestampft wurde.

Mann, wer hätte das gedacht, dass es einmal so weit kommt, wegen … !

Der Reset-Knopf.

 

Wo ist er? Wo ist der Knopf, der alles auf Null zurücksetzt und euch erkennen lässt, dass ihr im klassischen Dramadreieck gefangen seid?

Das von Stephen Karpman identifizierte Dramadreieck ist ein Spiel. Ein Überlebensspiel. Es basiert auf der Perspektive, dass es nicht genügend Ressourcen gäbe. Ressourcen sind Güter wie Macht, Energie, Geld, Aufmerksamkeit, Liebe, Spass, das grösste Stück vom Kuchen, Waffen, Atombomben.

Ressourcen können praktisch alles sein.

Es geht immer nur um Ressourcen. „Was ich habe, kannst du nicht haben. Wenn ich gewinne, dann wirst du verlieren.“

Ja, das Niedere Drama ist spannend. Einer gewinnt, einer verliert, und einer versucht zu retten.
Womit wir bei deren drei Hauptakteuren wären: Opfer, Verfolger, und Retter.

Konkret hier: Sicherheitspolitiker, Militärs und Rüstungsindustrielle.

+++  „Viele Wortbeiträge wirkten wie ein Aneinandervorbeireden der Mächtigen.“  +++

Die Verhaltensweisen, die diese drei an den Tag legen, sind gezeichnet von Beschuldigung, Rechtfertigung, Beschwerden, und Rechthaberei. Auf Planet Erde ist das die Normalität. Deswegen wird Planet Erde aus universeller Perspektive auch  als „Kindergartenplanet“ bezeichnet. Was hier abgeht ist Kindergartentheater. Niederes Drama ist hier normal.

Das Niederes Drama ist darauf ausgerichtet sind, jegliche Verantwortung zu vermeiden.

99 Jahre Krieg, liessen keinen Platz für Sieger.
Kriegsminister gibts nicht mehr, und auch keine Düsenflieger.

Wie können wir euch dazu motivieren, endlich mit diesem Kriegs-Quatsch aufzuhören?

Wie können wir euch dazu motivieren, den Reset-Knopf selbst zu drücken? Drücken zu wollen – um rauszukommen aus dieser Endlosschlaufe aufeinander prallender Egos?

WIR WOLLEN FRIEDEN.
HIER UND JETZT UND ÜBERHAUPT.

Artikel entstanden mit freundlicher Inspiration von Nena (Vielen Dank, toller Song!) und Spiegel Online.

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