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Ich finde keine gute Übersetzung für dieses Wort.

Das LEO Online Dictionary bietet mir “Sühne”. Aber ich finde, dass die Konnotation in der dieses Wort gesellschaftlich gebraucht wird, so negativ religiös belastet ist.

Das englische Wort “Atonement” steht mir viel näher.

At-one-ment … eins sein … vereint sein mit dem Geist Gottes.

 

Es bezeichnet den Moment, in dem ich mich in völliger, aufrichtiger, entwaffnender Ehrlichkeit der Wahrheit stelle.

Der Moment, in dem ich mich völlig nackt fühlt.

In dem ich alle “darum’s” und “deshalb’s” fallen lasse.

Der Moment, in dem ich meine Defensive runter nehme.

In dem ein Atemzug ein Atemzug ist: so klar, so rein, so tief.

Der Moment, in dem ich weiss, ja, ich habe auch meinen Anteil an dieser verkorksten Situation. Nicht nur er. Nicht nur sie. Nicht nur die da. — Irgendwas habe ich schon auch damit zu tun.

Vielleicht war da ein Blick. Vielleicht war es auch nur ein unbedachter Blick.

Vielleicht war es ein Wort. Möglicherweise ein unaufmerksames Wort. Eines, dass mir herausgerutscht ist. Flapsig, unbeholfen, unüberlegt. Vielleicht witzig gemeint. – „Ich bin halt so.“

Vielleicht eine Geste.

Vielleicht war es etwas, dass ich nicht gesagt habe – aber hätte sagen sollen.

Vielleicht hat mein Schweigen zu lange gedauert. – Oder vielleicht hätte ich auch lieber schweigen sollen?

Vielleicht war es mein Zögern.

Vielleicht die Art, wie ich gelacht habe.

Vielleicht die Art, wie ich das Buch zugemacht habe.

Vielleicht die Art, wie ich die Zigarette ausgemacht habe.

Vielleicht die Art, wie ich aufgestanden bin. Oder auch weggegangen bin.

 

Atonement ist ein Wunder.

 

Im At-one-ment legst du die Waffen nieder und die Rüstung ab.

 

Es ist ein zarter Moment. Ein Moment, der erkennt. Keiner, der dich verurteilt.

Es ist ein Moment in deinem Herzen. Und plötzlich spürst du sie, diese Verbindung zwischen deinem Herzen und dem Reiche Gottes.

Es ist sicher für dich, deine Rüstung abzulegen.

Du musst dich nur trauen.

 

Das sich Trauen ist nicht so einfach. Diese Realität hier macht es uns nicht leicht, sich verwundbar und verletzlich zu zeigen. Aber der Moment, in dem du so ruhig bist, in dem du in deinem Inneren ruhst, in dem du fühlst: du bist hier und Gott ist hier … das ist der Moment, in dem du aufmachen kannst. Dein Herz. Deine Wunde.

Es ist eine Korrektur.

 

Es geht nicht um irgendwelche Geschichten im Aussen. Nicht um “die da” oder “den da”. Nicht darum, was jemand getan oder gelassen hat.

Es geht um etwas das zwischen dir ist und dem “Einen”.

At-one-ment ist die feine, diffizile Stille. Der Moment der Wahrheit.

 

Du kannst ein Narr sein, und diesen Moment für null und nichtig erklären. Aber das ist natürlich Quatsch. Sowas würde dich in deiner evolutorischen Entwicklung nur aufhalten. Noch eine Runde. Für Gott kein Problem. Für deine Seele … naja. Einfach schade. Aber eines Tages würdest du weniger töricht sein.

 

Dieser Moment der Wahrheit ist sehr kraftvoll. Auch wenn er noch so diffizil ist. Du spürst ihn direkt in deinem Herzen. Aufrichtig zu sein zu dir und deinen inneren Welten … ist plötzlich die einzige Option. Es gibt kein Zurück mehr. Und es würde auch sonst kein “nach vorn” geben. Eigentlich hast du keine Wahl.

 

Dann spürst du wie ein Lächeln. Ein aufmunterndes, wissendes Lächeln.

Kein überhebliches. Kein geringschätziges.

Es ist ein wissendes Lächeln. Es sagt so viel wie: “Ja. Du hast es. Ich wusste ich konnte dir vertrauen, dass du es da durch schaffst!”.

Und du fühlst Verständnis. Keine Verurteilung, keine Häme, kein Tadel, keine Fragen.

Alle Karten sind auf dem Tisch.

Alle Gründe für deine Entscheidungen sind bekannt. Und nachvollziehbar.

Die Dinge sind halt passiert.

Niemand verurteilt dich dafür.

Was immer geschehen ist, ist geschehen. Und du hast etwas daraus gelernt.

 

Jetzt ist Zeit zum Atmen.

Du nimmst einen tiefen Atemzug und fühlst in dein Herz.

Da ist Weite. Klarheit. Verständnis. Erkenntnis.

Das ist At-one-ment. Der Moment des Eins-seins.

 

Du siehst, was du von deiner Seite zur Situation beigetragen hast. Keine Scham, keine Schuld. Einfach Erkenntnis.

Es liegt jetzt an dir, was du mit dieser Information machst.

Aber der Moment hat etwas in dir verrückt.

 

Der Moment des Eins-seins, das At-one-ment, hat einen neuen Raum geöffnet. Einen, von denen es noch viele, viele mehr geben wird. In diesem oder in späteren Leben.

Ich finde keine gute Übersetzung für dieses Wort.

Das LEO Online Dictionary bietet mir “Sühne”. Aber ich finde, dass die Konnotation in der dieses Wort gesellschaftlich gebraucht wird, so negativ religiös belastet ist.

Das englische Wort “Atonement” steht mir viel näher.

At-one-ment … eins sein … vereint sein mit dem Geist Gottes.

 

Es bezeichnet den Moment, in dem ich mich in völliger, aufrichtiger, entwaffnender Ehrlichkeit der Wahrheit stelle.

Der Moment, in dem ich mich völlig nackt fühlt.

In dem ich alle “darum’s” und “deshalb’s” fallen lasse.

Der Moment, in dem ich meine Defensive runter nehme.

In dem ein Atemzug ein Atemzug ist: so klar, so rein, so tief.

Der Moment, in dem ich weiss, ja, ich habe auch meinen Anteil an dieser verkorksten Situation. Nicht nur er. Nicht nur sie. Nicht nur die da. — Irgendwas habe ich schon auch damit zu tun.

Vielleicht war da ein Blick. Vielleicht war es auch nur ein unbedachter Blick.

Vielleicht war es ein Wort. Möglicherweise ein unaufmerksames Wort. Eines, dass mir herausgerutscht ist. Flapsig, unbeholfen, unüberlegt. Vielleicht witzig gemeint. – „Ich bin halt so.“

Vielleicht eine Geste.

Vielleicht war es etwas, dass ich nicht gesagt habe – aber hätte sagen sollen.

Vielleicht hat mein Schweigen zu lange gedauert. – Oder vielleicht hätte ich auch lieber schweigen sollen?

Vielleicht war es mein Zögern.

Vielleicht die Art, wie ich gelacht habe.

Vielleicht die Art, wie ich das Buch zugemacht habe.

Vielleicht die Art, wie ich die Zigarette ausgemacht habe.

Vielleicht die Art, wie ich aufgestanden bin. Oder auch weggegangen bin.

 

Atonement ist ein Wunder.

 

Im At-one-ment legst du die Waffen nieder und die Rüstung ab.

 

Es ist ein zarter Moment. Ein Moment, der erkennt. Keiner, der dich verurteilt.

Es ist ein Moment in deinem Herzen. Und plötzlich spürst du sie, diese Verbindung zwischen deinem Herzen und dem Reiche Gottes.

Es ist sicher für dich, deine Rüstung abzulegen.

Du musst dich nur trauen.

 

Das sich Trauen ist nicht so einfach. Diese Realität hier macht es uns nicht leicht, sich verwundbar und verletzlich zu zeigen. Aber der Moment, in dem du so ruhig bist, in dem du in deinem Inneren ruhst, in dem du fühlst: du bist hier und Gott ist hier … das ist der Moment, in dem du aufmachen kannst. Dein Herz. Deine Wunde.

Es ist eine Korrektur.

 

Es geht nicht um irgendwelche Geschichten im Aussen. Nicht um “die da” oder “den da”. Nicht darum, was jemand getan oder gelassen hat.

Es geht um etwas das zwischen dir ist und dem “Einen”.

At-one-ment ist die feine, diffizile Stille. Der Moment der Wahrheit.

 

Du kannst ein Narr sein, und diesen Moment für null und nichtig erklären. Aber das ist natürlich Quatsch. Sowas würde dich in deiner evolutorischen Entwicklung nur aufhalten. Noch eine Runde. Für Gott kein Problem. Für deine Seele … naja. Einfach schade. Aber eines Tages würdest du weniger töricht sein.

 

Dieser Moment der Wahrheit ist sehr kraftvoll. Auch wenn er noch so diffizil ist. Du spürst ihn direkt in deinem Herzen. Aufrichtig zu sein zu dir und deinen inneren Welten … ist plötzlich die einzige Option. Es gibt kein Zurück mehr. Und es würde auch sonst kein “nach vorn” geben. Eigentlich hast du keine Wahl.

 

Dann spürst du wie ein Lächeln. Ein aufmunterndes, wissendes Lächeln.

Kein überhebliches. Kein geringschätziges.

Es ist ein wissendes Lächeln. Es sagt so viel wie: “Ja. Du hast es. Ich wusste ich konnte dir vertrauen, dass du es da durch schaffst!”.

Und du fühlst Verständnis. Keine Verurteilung, keine Häme, kein Tadel, keine Fragen.

Alle Karten sind auf dem Tisch.

Alle Gründe für deine Entscheidungen sind bekannt. Und nachvollziehbar.

Die Dinge sind halt passiert.

Niemand verurteilt dich dafür.

Was immer geschehen ist, ist geschehen. Und du hast etwas daraus gelernt.

 

Jetzt ist Zeit zum Atmen.

Du nimmst einen tiefen Atemzug und fühlst in dein Herz.

Da ist Weite. Klarheit. Verständnis. Erkenntnis.

Das ist At-one-ment. Der Moment des Eins-seins.

 

Du siehst, was du von deiner Seite zur Situation beigetragen hast. Keine Scham, keine Schuld. Einfach Erkenntnis.

Es liegt jetzt an dir, was du mit dieser Information machst.

Aber der Moment hat etwas in dir verrückt.

 

Der Moment des Eins-seins, das At-one-ment, hat einen neuen Raum geöffnet. Einen, von denen es noch viele, viele mehr geben wird. In diesem oder in späteren Leben.

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